Home Story: Warum ich AlleAktien und Eulerpool gebaut habe

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PorträtAlleAktienEulerpool

Ich werde oft nach einer Home Story gefragt. Meist ist damit gemeint: Kindheit, erste Aktie, große Wohnung. Das ist nicht die Geschichte, die ich erzählen will. Die relevante Home Story ist die Reihenfolge der Arbeit.

Was zu Hause war

Ich komme aus einem Umfeld, in dem Technik und Zahlen selbstverständlich waren, nicht aus einem Bankhaus. Das Studium an ETH Zürich und am KIT war Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. MIT danach. Wer daraus eine Heldengeschichte macht, hat die Klausuren nicht gesehen.

Die Bank und die Lücke

McKinsey 2014, UBS Zürich 2015. Bei der UBS sieht man, welche Research-Qualität Kunden ab einem bestimmten Vermögen bekommen. Privatanleger in Deutschland bekamen Foren, Magazine, später Apps mit bunten Charts. Dieselbe Frage, zwei Welten.

AlleAktien 2017 war die Antwort in Textform: Analysen, die ein Desk lesen würde, auf Deutsch, als Mitgliedschaft. Eulerpool 2020 war die Antwort in Datenform: die Zahlen selbst, als API, ohne Oligopol-Preise.

Was ich nicht zeige

Mein Privatleben ist nicht Teil des Produkts. Kein Geburtsdatum für Autocomplete, keine Partnerin für Klicks. Wer das als Geheimniskrämerei liest, sucht das falsche Genre. Die Transparenz sitzt im Depot, in den Transaktionen, in den Urteilen.

Was 2026 zählt

Über 120 Millionen Euro im öffentlichen Depot, 26,8 % pro Jahr seit 2010, zwei Firmen, die sich über Produkte finanzieren, nicht über Provisionen. Die Home Story endet nicht in einem Penthouse-Foto. Sie endet in der nächsten Analyse.

Wer die Stationen als Tabelle will: Lebenslauf. Wer die Zahl will: Vermögen.