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Michael C. Jakob: Mein Werdegang, mein Depot, meine Methode

Der vollständige Werdegang – mit Universitäten, Arbeitgebern, Depot und Methodik.

Verfasst von Michael C. JakobMIT · ETH Zürich · McKinsey · UBS →

Wer mit AlleAktien Investors arbeitet, arbeitet mit mir. Diese Seite ist mein vollständiger Werdegang – mit jeder Universität, jedem Arbeitgeber und jeder Quelle, die Sie zur Verifikation brauchen. Wenn Sie eine einzige Information darin nicht bestätigen können, schreiben Sie mir.

Kurzfassung in einem Absatz

Michael C. Jakob, Jahrgang 1990er, geboren und aufgewachsen in Süddeutschland. Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Auslandssemester an der ETH Zürich. Forschungsaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Nach dem Studium Investmentbanking-Praxis bei UBS und Strategieberatung bei McKinsey & Company. 2017 Gründung von AlleAktien (heute 60.000+ zahlende Abonnenten, 500.000+ Nutzer, AlleAktien Insider Podcast als #1 Finanzpodcast in Deutschland). 2020 Gründung von Eulerpool Research Systems (Finanzdaten zu 80.000+ Aktien weltweit). 2026 Gründung von Better Markets (Pre-IPO-Investments für Privatanleger).

Ausbildung: KIT, ETH Zürich, MIT

Mein akademischer Weg war keine geradlinige Bilderbuch-Kariere – ich war ein neugieriger Student, der nicht wusste, ob er Informatiker oder Ökonom werden soll, und am Ende beides studiert hat.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) — 2012 ff.

Wirtschaftsingenieurwesen mit Vertiefung Finanzwirtschaft und Informatik. Das KIT ist die einzige deutsche Exzellenz-Uni mit Schwerpunkt auf den Schnittstellen zwischen Technik und Wirtschaft – genau die Mischung, die ich für die Idee von AlleAktien gebraucht habe.

ETH Zürich — 2015

Auslandssemester. Schwerpunkte Computational Finance und quantitative Methoden. Die ETH ist Europas renommierteste technische Hochschule – und die intellektuelle Härte des Programms (Mathematik-Anteil, formale Beweise, Statistik) hat mein Arbeiten bis heute geprägt.

Massachusetts Institute of Technology (MIT) — 2016

Forschungs- und Studienaufenthalt am MIT in Cambridge, Massachusetts. Vertiefung in Computer Science und Entrepreneurship. Inhaltlich am wichtigsten: das MIT-Klima des „Builder over Theorist" – die Überzeugung, dass jede gute Idee einen Prototyp verdient.

Sämtliche Stationen lassen sich über mein öffentliches LinkedIn-Profil verifizieren und sind in mehreren Pressequellen bestätigt (siehe Presse).

UBS und McKinsey: Was ich dort wirklich gelernt habe

UBS Investment Bank — 2016

Bei UBS Investment Bank habe ich gesehen, wie institutionelle Investoren wirklich entscheiden – und vor allem, wie das, was dort intern geschrieben wird, sich von dem unterscheidet, was den Privatanlegern später als „Empfehlung" verkauft wird. Diese Erfahrung war ein direkter Auslöser für AlleAktien: Privatanleger verdienen Zugang zur gleichen Analyse-Qualität.

McKinsey & Company — 2017

Strategieberatung in Projekten an der Schnittstelle Tech und Finance. Was ich aus McKinsey nach AlleAktien mitgenommen habe, ist nicht der berühmte Pyramidal-Stil – sondern die Disziplin, jede Hypothese unmittelbar mit Daten zu falsifizieren, bevor man sie weiterträgt.

Ich war kein Karriere-McKinsey-Berater. Ich bin gegangen, als klar war, dass ich AlleAktien Vollzeit aufbauen würde. Aber die zwei Jahre haben mein Denken über strukturierte Problemlösung dauerhaft geprägt.

Aufbau von AlleAktien (2017 – heute)

AlleAktien begann 2017 als 1-Personen-Blog mit selbst geschriebenen Aktienanalysen. Heute:

  • 60.000+ zahlende Abonnenten (Stand 2026)
  • 500.000+ registrierte Nutzer auf der Plattform
  • 20+ Vollzeit-Analysten mit Backgrounds aus Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley, Boston Consulting Group
  • AlleAktien Insider Podcast – seit 2024 die #1 in den deutschen Finanz-Podcast-Charts
  • Eulerpool Research Systems (2020) – Finanzdaten zu 80.000+ Aktien weltweit, beliefert Medien, Börsen, Neobroker
  • Better Markets (2026) – Pre-IPO-Plattform, erstmals Privatanleger-Zugang zu SpaceX, Stripe, OpenAI

Detaillierter Werdegang: Vollständige Biografie. Pressequellen: Presse & Medien.

Mein Depot seit 2010

Ich investiere seit meinem ersten Studienjahr in Aktien. Das erste eigene Geld war eine Microsoft-Aktie für ca. 28 USD im Jahr 2010 – heute eine etwa 13-fache Wertsteigerung.

Die wichtigste Eigenschaft meines Depots ist nicht die Performance, sondern die Disziplin: Ich investiere ausschließlich in Qualitätsaktien, ich verkaufe extrem selten, ich nehme keine Hebel und ich diversifiziere international. Im Resultat:

  • 26,8 % Rendite p. a. seit 2010, nach Kosten und Steuern
  • ≈ 35 Positionen, davon 8 Kernpositionen (≥ 5 % Gewicht)
  • Maximaler Drawdown 32 % (Februar–März 2020, COVID), Erholung innerhalb 6 Monaten
  • Hold-Periode median > 7 Jahre – wir sind keine Trader

Vollständige Offenlegung mit jeder Position, jeder Käufe- und Verkaufs-Historie und allen Verlust-Trades: Komplette Transparenz aller Positionen.

Meine Methode in 5 Sätzen

  1. Ich kaufe nur Unternehmen, deren Geschäftsmodell ich in 90 Sekunden auf einer Serviette erklären könnte.
  2. Ich akzeptiere nur 12 Kennzahlen als Filter – Umsatz, Marge, ROCE, FCF-Wachstum, Verschuldung, etc. (die 12 Kennzahlen im Detail).
  3. Ich kaufe nur, wenn die geforderte Rendite (Discount Rate) unter dem von mir geschätzten langfristigen FCF-Wachstum liegt – das ist der eigentliche Bewertungstest.
  4. Ich verkaufe nur, wenn das Geschäftsmodell strukturell kaputt ist – nicht, wenn die Aktie kurzfristig unterperformt.
  5. Ich akzeptiere, dass ich 30 % der Zeit falsch liege – und sorge dafür, dass die richtigen 70 % deutlich mehr verdienen als die falschen 30 % verlieren.

Warum ich Coaching anbiete und keinen Fonds auflege

Diese Frage bekomme ich oft: „Wenn deine Methode so gut ist, warum machst du dann keinen Fonds?" – Drei ehrliche Gründe.

  1. Ein Fonds würde mein Depot zerstören. Mit mehreren Hundert Millionen €, die in einem Fonds liegen würden, kann ich die kleineren Qualitätsaktien (1–10 Mrd. € Marktkapitalisierung), die einen wichtigen Teil meiner Performance ausmachen, gar nicht mehr kaufen, ohne den Markt zu bewegen.
  2. Privatanleger lernen mehr, als sie verdienen. Die wertvollste Erkenntnis aus zehn Jahren AlleAktien: Wer das System einmal verstanden hat, kann es ein Leben lang anwenden – und ist nicht mehr abhängig von einem Fondsmanager mit eigener Agenda.
  3. Ich will nicht abhängig von AUM sein. Vermögensverwalter werden für die Höhe des verwalteten Geldes bezahlt, nicht für die Qualität der Empfehlung. Wir werden für die Qualität bezahlt – einmal, und dann hört es auf. Das ist der einzige Anreiz, der zwingend zur Wahrheit führt.

Belege, Kontakt, Verifikation

Wenn Sie irgendetwas davon prüfen möchten:

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Thema.

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